- 20.Aug. 2026
- Abgelaufen!
- 20:00
Stumm & Laut – DIE SIRENE DER TROPEN
Stummfilme mit elektr.-experimenteller Live-Musik
FILMFEST IN FAVORITEN
Filmbeginn: ca. 20:00 Uhr | Eintritt frei!
www.kulturraum10.at
Filmprogramm:
www.volxkino.at
Info-Hotline: 0676 351 22 42
Was 2000 als Experiment begann, wurde zu einem cineastisch-musikalischem Highlight im Wiener Kultursommer. Das besondere dieser Veranstaltungsreihe ist nicht nur die Aufführung selten gezeigter historischer Stummfilme, sondern vor allem die Kombination mit einer neuen, eigens für den jeweiligen Film arrangierten (elektronischen) Livemusik.
Aufgrund der Umgestaltung des Columbusplatzes ziehen wir für dieses Jahr wenige hunderte Meter weiter Richtung Hauptbahnhof auf den etwas kleineren Platz der Kulturen.
DIE SIRENE DER TROPEN
FR 1927 | 86 Min. | OmeU | Regie: Henri Étiévant, Mario Nalpas, mit Josephine Baker, Pierre Batcheff, Régina Dalthy, u.a.
Papitou, eine Frau auf den Antillen, rettet einen jungen französischen Ingenieur nach einem Mordanschlag und verliebt sich in ihn. Ohne Mittel folgt sie ihm nach Paris und steigt zum gefeierten Revuestar auf – nur um erkennen zu müssen, dass er eine andere liebt.
Der Film verbindet exotisierende Darstellungen mit der herausragenden Bühnenpräsenz Bakers und bleibt ein wichtiger Beitrag zur frühen filmischen Repräsentation Schwarzer Schauspieler*innen. Josephine Baker (1906–1975) nutzte ihren Ruhm später für den Kampf gegen Rassismus und für die Bürgerrechte in den USA.
Live-Musik: LÜFTEN + STERZINGER
Papitou, eine Frau auf den Antillen, rettet einen jungen französischen Ingenieur nach einem Mordanschlag und verliebt sich in ihn. Ohne Mittel folgt sie ihm nach Paris und steigt zum gefeierten Revuestar auf − nur um erkennen zu müssen, dass er eine andere liebt. Der Film verbindet exotisierende Darstellungen mit der herausragenden Bühnenpräsenz Bakers und bleibt ein wichtiger Beitrag zur frühen filmischen Repräsentation Schwarzer Schauspieler*innen.
Josephine Baker (1906–1975) kreierte ihre ersten Rollen ab 1921 als Jazztänzerin bei den Dixie Steppers. Ein Star wurde sie in Europa, wo sie eine 50-jährige Karriere als Entertainerin aufbaute. Seit 1925 etablierte Baker als Tänzerin im Varieté – erst in Paris, dann weltweit – ein unverwechselbares Comedy-Erotik-Repertoire. Ab 1927 arbeitete sie auch im Film. Sie nutzte ihren Ruhm später für den Kampf gegen Rassismus und für die Bürgerrechte in den USA
