Datum
- 19.Feb. 2026
Uhrzeit
- 18:00
Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren – Stefan Franke
Lesung – begleitet von Musik.
Granteln, sudern, Leut’ ausrichten – das kann wohl niemand so gut wie die Wiener. Man hat in der österreichischen Hauptstadt eben schon eine gewisse Übung in diesen Dingen, wie Stefan Frankes Buch „Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren“ (Carl Ueberreuter Verlag) zeigt, denn schon vor mehr als hundert Jahren echauffierte man sich in Wien gerne über diverse Missstände und Ärgernisse.
Das Buch – eine Sammlung von Leser- bzw. Beschwerdebriefen, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der Wochenzeitung „Wiener Hausfrau“ veröffentlicht wurden – lässt das Wiener Bürgertum von damals über Alltägliches Dampf ablassen: Hunde, die im Restaurant über den Tisch laufen, wild knutschende Liebespärchen in der Elektrischen, tuschelnde Sitznachbarn im Konzert etc. Diese und ähnliche Ärgernisse gaben in den Jahren 1909 bis 1915 Anlass, sich in den damals üblichen blumigen Worten an die Zeitung zu wenden, denn „am Ende nutzt es doch etwas, wenn recht viele über eine und dieselbe Sache schimpfen“, wie eine anonyme Schreiberin eines solchen Leserbriefes meint.
In Kooperation mit KulturON.at.
Hardfacts
Was: Lesung – Ein bisserl schimpfen, ein bisserl räsonieren
Wann: Donnerstag, 19. Februar 2026
Einlass: ab 17:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Wo: Das Herzstück vom Petznek, Bruck/Leitha
Eintritt: freie Spende
Es gibt 35 Plätze – 18 mit Tisch, 17 ohne Tisch – freie Platzwahl nach Verfügbarkeit. Durch den Kauf des Tickets ist ein Sitzplatz garantiert.
Jetzt online Tickets sichern – die Plätze sind limitiert!
Nach dem Kauf erhalten Sie eine email mit dem Link zu den Karten, die Sie selbst drucken oder auf Ihre Mobilgerät speichern können.
Timetable
Ablauf
- 17:00
- Plätze im Veranstatlungsbereich verfügbar
- 18:00
- Veranstaltungsbeginn
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